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Der nächste Schritt ist die Festlegung von Einflussbereichen, die dieses Themengebiet determinieren (Phase 2). In einem
weiteren Schritt werden nun einzelne Deskriptoren und deren unterschiedliche Ausprägungen für jeden Einflussfaktor erarbeitet und die einzelnen Deskriptorausprägungen definiert. in einer Matrix in Beziehung gesetzt
(Phase 3). Dies lässt sich mit Szeno-Plan sehr komfortabel realisieren.In der anschließenden Phase der Annahmen- bzw.
Alternativenbündelung werden in der Szenario-Technik die Deskriptorausprägungen in einer Matrix in Beziehung gesetzt. Hierbei kommen Softwareprogramme, wie z.B. Szeno-Plan, zur Anwendung, die die Konsistenz bestimmter Deskriptorausprägungen prüfen.
Das Ergebnis dieser Programme ist ein Ranking von sehr konsistenten bzw. wahrscheinlichen Kombinationen von Ausprägungen, die dem "berühmten" Zukunftsbild entsprechen und als Planungsprämissen genutzt
werden können (Phase 4).Die Ergebnisse werden dann in der Szenario-Interpretation ausformuliert (Phase 5) und anschließend im Hinblick auf mögliche Konsequenzen bzgl. der gewählten Strategien und Ziele
analysiert (Phase 7 und 8). Darüber hinaus werden in der Szenario-Technik auch Störfallanalysen (Phase 6) durchgeführt, indem man weitere zusätzliche oder alternative Deskriptoren in die Matrix
aufnimmt und berechnen lässt.
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Anwendungsgebiete
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Anwendungsgebiete für die Szenario-Methoden sind u.a. die Umweltanalyse und Strategieentwicklung in der strategischen Planung, die
Trendforschung und Prognoseanalyse, wissenschaftliche Studien und die Bewertung von Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung.
Darüber hinaus stellt die Szenario-Technik auch ein gutes Instrument zur Verbesserung der Kommunikation in Teams dar, wenn sie z.B.
für die gemeinsame Erarbeitung von Einflussfaktoren zu einer Themenstellung, Deskriptoren und Darlegung der Wechselbeziehungen der einzelnen Ausprägungen genutzt wird.
Die Szenario-Technik ist damit ein universelles Instrument, wenn es um die Analyse von komplexen Themenstellungen geht.
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